Waidhofen an der Ybbs.
Was passiert, wenn ein Malermeister und eine Friseurmeisterin gemeinsam ihre Leidenschaft fürs Tanzen in einer Geschäftsidee umsetzen wollen?
Die Antwort darauf findet man einerseits im ehemaligen Gasthaus „Schwarzer Bär“ in der Ybbstorgasse, andererseits in der neu entstandenen Triade „Gösserstube“, „Tanzbar s’Gwölb“ und dem „Séparée Bierzimmer“ im Gasthaus „Zum Halbmond“ in der Wienerstraße.
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Weitere InformationenFröhliches Lachen und rhythmisches Klatschen „Step, step, klatsch, klatsch, step, step …“, begleitet von schwungvoller Tanzmusik dringt in meine Ohren, als ich auf dem Barhocker des Tanzlokals „s’Gwölb“ in Waidhofen an der Ybbs Platz nehme. Die Besitzer Michaela und Franz Streßler empfangen mich an einer ihrer zwei großen gut ausgestatteten Bars, um mit mir über die Umsetzung ihres Geschäftsmodells von der Idee bis zur Entstehung zu sprechen.
Alles begann 2018 mit dem Vorhaben des Unternehmerpaares, der Waidhofner Gastronomie durch die Revitalisierung eines geschichtsträchtigen Gasthauses wieder etwas mehr Leben einzuhauchen. Sie erwarben das ehemalige Gasthaus „Schwarzer Bär“ in der Ybbstorgasse, restaurierten es und führten es vorerst als Gasthaus mit Gästezimmern weiter.
Durch ihre eigene Leidenschaft fürs Tanzen entstand der Gedanke, dort einmal pro Monat einen Tanzabend im Gastzimmer zu veranstalten. Diese neue Idee wurde sofort von den Gästen mit Begeisterung aufgenommen und der Ruf nach einer öfteren Durchführung wurde laut. Da die Räumlichkeiten dort bald zu klein wurden und die Gegebenheiten für den Betrieb eines Tanzlokals nicht optimal waren, machten sich Michaela und Franz Streßler auf die Suche nach einem weiteren Objekt, das für ein Tanzlokal besser geeignet sein sollte.

Ob Singles, Pärchen, Line Dancer, Boogie-Vereine oder Tanzschulen, alle tauchen gerne in das besondere Flair dieser Location ein.
Ein 2. Gasthaus aus dem 16. Jahrhundert
Sehr weit brauchten sie nicht zu suchen, denn das Herz der beiden schlug schon seit einiger Zeit für ein weiteres geschichtsträchtiges Objekt in Waidhofen: Das ehemalige Gasthaus „Zum Halbmond“, das der Chronik zufolge bereits 1599 als „Wiert vorm Schilchertor“ erwähnt wurde, geriet aufgrund seiner Lage und den geeigneten Räumlichkeiten bald in den Blick. Außerdem hat das Paar eine Passion für schöne Häuser mit Geschichte. Und mit dieser Gaststätte, die zu einer der ältesten in der NÖ Eisenwurzen und zur ältesten überhaupt in Waidhofen an der Ybbs zählt, haben sie ein Haus gefunden, das sie – kurz vor dem Abbruch – gerne wieder zu neuem Leben erwecken wollten!

Das Haus kann eine über mehrere Jahrhunderte andauernde Geschichte vorweisen: Nachdem es in seinen jüngeren Jahren als Herberge für verschiedene Zünfte und dann im 19. Jahrhundert manchem Adeligen als Übernachtungsort diente, wurde es viele Jahre als bürgerliches Haus mit Gaststallungen geführt. Nachdem es im Zweiten Weltkrieg nur knapp der Zerstörung durch einen Bombenangriff entging, blieb es auch danach seiner Bestimmung als Gaststätte treu. Nach der Pensionierung der letzten Besitzer, einem massiven Wasserschaden und jahrelangem Leerstand, musste es leider in der letzten Dekade ziemlich an Glanz einbüßen.
»Eine Tanzbar, in der man
Cocktails trinken, etwas essen
und tanzen kann
und das alles zu guter Musik.«
Die Vorkommnisse hatten dem alten, ehrwürdigen Gebäude zwar stark zugesetzt, doch der Malermeister Franz Streßler erkannte darin mit dem Blick eines Profis einen ungeschliffenen Diamanten mit sehr viel Potenzial. Nach umfangreichen Sanierungen, bei denen besonders auf den Erhalt der historischen Substanz geachtet wurde, blieben das Biedermeierzimmer und zahlreiche Gewölbe fast zur Gänze unverändert.
Start in der heutigen Form erst 2023
Nach Abschluss der Renovierung wurde zu Silvester 2019 das Tanzlokal erstmals eröffnet. Der Neustart des Gastronomiebetriebs wurde aber aufgrund der Coronazeit noch einmal in seine Schranken gewiesen. Und so erwachten die drei Lokalitäten erst Anfang diesen Jahres so richtig aus ihrem Dornröschenschlaf – mit der Triade „Gösserstube“, Tanzbar „s’Gwölb“ und Séparée „Bierzimmer“. Wobei die „Gösserstube“ und das „Bierzimmer“, beide im ehemaligen Biedermeier-Gästezimmer des Hauses – an einen Pächter vergeben wurden.



Historische Gaststätte in Waidhofen/Ybbs
Treffpunkt der Freude – Treffpunkt für Freunde.

Bars, Cocktails und flotte Musik im historischen Gewölbe
für alle Nachtschwärmer
die gute Unterhaltung suchen.

Tanzbar „s’Gwölb“ wird vom Ehepaar selbst betrieben
Obwohl Franz Streßler und seine Frau Michaela beide erfolgreich hauptberuflich ihre Meisterbetriebe führen, lassen sie es sich nicht nehmen, persönlich jeden Freitag- und Samstagabend ab 19 Uhr hinter den beiden Theken ihre Gäste mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken, Cocktails und kleinen Speisen zu verwöhnen. Durch die eigene Passion fürs Tanzen verfügen sie über ein feines Gespür für ihre tanzbegeisterten Gäste und wissen um deren Bedürfnisse.
»Am begehrtesten
ist der Pina Colada, sowohl die alkoholische als auch die alkoholfreie Variante.«
(Michaela Streßler, Barmixerin aus Leidenschaft)

Michaela Streßler
beim Zubereiten ihrer Cocktailkreationen

Auch kleine Speisen und hausgemachte Burger kann man genießen
Im Gewölbe des Hauses, das früher als Stallung für Pferde diente, entstand eine modern und innenarchitektonisch geschmackvoll eingerichtete Tanzlokalität. Nichts erinnert mehr an seine ursprüngliche Nutzung vor fast 100 Jahren. Wo früher Pferde auf blanker Erde ihre müden Hufe ausruhen konnten, schwingen nun Anfänger und fortgeschrittene Tänzer und Tänzerinnen auf einem wunderschönen soliden Parkett aus geölter Eiche ihr Tanzbein.
Die mit Discokugel und Lichtampel beleuchtete Tanzfläche wird umrahmt von Nischen aus Stein, in die sich neben einer großen Cocktailbar im hinteren Bereich des Tanzlokals gemütliche Tische und Stühle schmiegen. Hat man nach einem „Step-Step“, „Kick-Ball-Change“ oder anderen Tanzfiguren eine heiße Sohle aufs Parkett gelegt, empfiehlt es sich, sich von der sympathischen Chefin höchstpersönlich eine ihrer hausgemachten Cocktailkreationen servieren zu lassen. Michaela bereitet diese köstlichen und teilweise selbst kreierten Mixgetränke mit originellen Namen wie „Red River“ oder „Corona Fatale“, aber auch zum Beispiel besondere Varianten des „Pina Colada“ mit sehr viel Liebe zum Detail eigenhändig zu. Der Malermeister Franz verwöhnt seine Gäste gerne mit einem hausgemachten Burger oder anderen kleinen Imbissen und Süßigkeiten.

Das Unternehmerehepaar
lebt seine Leidenschaft fürs Tanzen und die Gastronomie

Die Cocktails
„Red River“ und „Corona Fatale“
Im gemütlichen Flair aus Tradition und Moderne, ausgestattet mit neuester Technik, bieten mehrere Flachbildschirme den Gästen aus fast allen Ecken des Lokals jederzeit einen Blick auf die Tanzfläche, auf der unterschiedliche Tanzstile dargeboten werden. Abwechselnd zaubern drei DJs, die über ein breites Musikrepertoire verfügen, ein einzigartiges Ambiente mit Disco-, Boogie-, Rock´n´Roll- und Line Dance-Rhythmen, in dem die Gäste die Welt um sich herum für eine Weile vergessen können.
»Besonders willkommen sind auch
Boogie Vereine und Line Dance Gruppen.«
Ob Singles, Pärchen, Line Dancer, Boogie-Vereine oder Tanzschulen, alle tauchen gerne in das besondere Flair dieser Location ein. Auch ein Line Dance Kurs für Einsteiger und Fortgeschrittene wird angeboten! Treten Sie also ein in die Tanzbar „s’Gwölb“ in Waidhofen an der Ybbs und genießen Sie das besondere Flair aus Musik, Tanz und Gastronomie!